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Auswirkungen des Laufens auf ...
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Neuigkeiten
zu den positiven Auswirkungen des Ausdauersports
Coaching
& Fitness
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das Herz-Kreislauf-System |
| Verbesserung
der maximalen Sauerstoffaufnahme: |
Maximale
Sauerstoffaufnahme ist ein Maß für die Leistungsfähigkeit
des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge und des Stoffwechsels.
Es handelt sich um die Fähigkeit des Organismus den Transport
von Sauerstoff aus der Luft über die Lunge, in das Blut
bis zur Zelle zu gewährleisten.
Ein regelmäßiges Lauftraining im aeroben Bereich
verbessert die maximale Sauerstoffaufnahme. Im aeroben Bereich
sind Sauerstoffbedarf und Sauerstoffaufnahme in Balance. |
| Verbesserung
des Herzminutenvolumens: |
Der
Ausdruck Herzminutenvolumen steht für die Menge Blut die
vom Herzen pro Minute gepumpt wird. Das ist abhängig von
der Herzfrequenz und der Menge die pro Schlag gepumpt wird.
Bei Ausdauertrainierten erhöht sich die Blutmenge pro Herzschlag.
Bei einem Untrainierten kann der Mehrbedarf an Sauerstoff bei
Belastung nur durch eine Erhöhung der Herzfrequenz gesichert
werden. Der Anstieg der Herzfrequenz unter Belastung gibt also
eine Information über den Trainingszustand. |
| Cholesterin: |
HDL
wird erhöht (Herzschutz!)
LDL wird gesenkt |
| Blutdruck: |
Bei
leichtem und mittlerem Hochdruck (ca. 80% der Patienten) können
die Medikamente durch regelmäßiges Ausdauertraining
reduziert bzw. abgesetzt werden. |
| Puls: |
Durch
regelmäßiges Laufen im aeroben Bereich verringert
sich der Ruhepuls. |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Knochen (Vorbeugung von Osteoporose) |
| "Use
ist or loose it" - ein Ausspruch, der auch bei der Osteoporose
zutrifft. Durch das Schonen, das Nichtgebrauchen, werden Mineralsalze
aus dem Knochen herausgeschwemmt. Mit Bewegung,Vitamin D und Calcium
können wir das Risiko an Osteoporose zu erkranken, minimieren.
Die Bewegung und das Vitamin D sorgen dafür, dass die Knochen
angeregt werden Mineralien, insbesondere Calium, einzulagern. Das
Laufen bei Tageslicht unterstützt die natürliche Vitamin
D-Bildung der Haut, für die UV-Licht notwendig ist. Das Laufen
belastet das Skelettsystem gleichmäßig und ist von daher
sehr gut geeignet den Knochen zu verfestigen. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Freude am Leben |
Laufen fördert
die Freude am Leben. Das hat sehr viele verschiedene und individuelle
Gründe. Für einige LäuferInnen ist es die Freude an
der eigenen Leistung, für andere das Zusammensein mit Gleichgesinnten
oder das bewusste Erleben der Natur.
Probieren Sie es doch einfach einmal aus! Wichtig ist, dass Sie im
absoluten Wohlfühltempo laufen, das bedeutet, dass Sie sich in
ganzen Sätzen unterhalten und lachen können. Der Spaß
ist wichtig. Nach dem Motto: Bewegung, Fitness und Spaß gehören
zusammen. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Kreativität und das Denken |
| Das Gehirn
wird beim Laufen besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Dadurch
erhöht sich die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und
die Kreativität. Viele LäuferInnen haben während des
Laufens die besten Ideen bzw. entdecken Lösungen für Probleme.
Neben der verbesserten Sauerstoffversorgung spielt
auch der gleichmäßige, fast meditative Rhythmus des Laufens
und das Ungestörtsein eine Rolle. |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Ausdauer |
Laufen verbessert
die Ausdauer. Voraussetzung ist, dass ein regelmäßiges
Lauftraining stattfindet. Das Lauftempo sollte so gewählt werden,
dass der Laktatwert niedrig gehalten wird. Nur bei einem niedrigen
Laktatwert können die Enzyme vermehrt werden, die den Körper
mit Sauerstoff versorgen. Bei einem hohem Laktatanteil übersäuert
die Muskulatur und die positiven Veränderungen finden nicht statt.
Die körperliche Leistungsfähigkeit überträgt sich
auch auf andere Lebensbereiche. So das die Leistungsfähigkeit
allgemein zunimmt. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das innere Gleichgewicht |
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Die oft genannten Endorphine
werden nur unter bestimmten Voraussetzungen freigesetzt: lange,
langsame bzw. intensive Läufe.
Eine weitaus größere Rolle für das Wohlbefinden
während und nach dem Laufen spielt der Anstieg des körpereigenen
Serotonins. Serotonin
ist ein Neurotransmitter (Glücksbotenstoff) der im Gehirn für
gute Laune und für Glück zuständig ist.
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das Immunsystem |
| Ein moderates
Lauftraining bewirkt eine Aktivierung der Immunzellen (aus der Gruppe
der Leukozyten). Damit nimmt die Fähigkeit der Immunzellen zu,
Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Betonung liegt auf "moderat",
da eine starke körperliche Belastung eine Schwächung der
körperlichen Abwehrkräfte bewirkt. |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Muskulatur und den Bewegungsapparat |
Durch ein
regelmäßiges Lauftraining nimmt die Zahl und Größe
der Mitochondrien zu. Mitochondrien, die auch als "Zelllkraftwerke"
bezeichnet werden, sind für die Sauerstoffverwertung zuständig.
Auch die Leistungsfähigkeit der Enzyme in den Mitochondrien,
zuständig für Stoffwechselvorgänge, verbessert sich.
Darüber hinaus kommt es in der Muskulatur zu einer verbesserten
Speicherkapazität für Sauerstoff und Kohlenhydrate.
Bewegungsmangel gilt als eine Ursache für die so genannten Zivilisationskrankheiten,
wie z.B. Rückenschmerzen. Beschwerden, die durch einseitige Körperhaltungen,
Verspannungen usw. bedingt sind, lassen sich in der Regel durch ein
regelmäßiges, sanftes Lauftraining günstig beeinflussen.
AnfängerInnen sollten beachten, dass insbesondere der Bewegungsapparat
(Muskulatur, Bänder, Sehnen, Gelenke) eine gewisse Zeit der Anpassung
benötigt. Deshalb sollten Sie extrem langsam laufen (7:30 Minuten
und mehr für den Kilometer) und die Belastung nicht zu schnell
steigern, bis Sie locker eine Stunde laufen können. Ein halbes
Jahr Zeit sollten Sie sich und Ihrem Körper für dieses Ziel
nehmen. Arbeiten Sie mit Ihrem Körper nicht gegen ihn!! |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Durchblutung |
| Ein trainiertes
Herz-Kreislauf-System sorgt für eine bessere Versorgung des gesamten
Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das Selbstwertgefühl |
| Wer im aeroben
Bereich läuft, fühlt sich nach dem Laufen ausgeglichen und
rundherum wohl. Im aeroben Bereich sind Sauerstoffbedarf und Sauerstoffaufnahme
in Balance. Die Erfahrung etwas zu leisten und damit aus eigener Kraft
die körperliche Fitness und das psychische Wohlbefinden zu erhalten
bzw. zu verbessern, stärkt unser Selbstwertgefühl und damit
die Lebensfreude. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf Stressbewältigung |
| Beim Laufen
werden die so genannten Stresshormone (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin)
und damit Stress, Ärger und schlechte Laune abgebaut. |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Gewichtskontrolle |
Wer abnehmen
möchte, sollte zweigleisig vorgehen: eine bewusste, gesunde Ernährung
und insgesamt ein Mehr an Bewegung.
Um Gewicht abzubauen, müssen entsprechende Enzyme in der Muskulatur
aktiviert werden. Um den Stoffwechsel anzuregen und damit den Kalorienverbrauch
zu erhöhen, ist ein regelmäßiges Lauftraining erforderlich.
Beim Laufen wird Fettgewebe abgebaut und Muskulatur aufgebaut. Durch
den so genannten Nachbrenneffekt ist der Stoffwechsel auch nach dem
Laufen aktiv, das heißt auch nach dem Laufen werden mehr Kalorien
verbrannt.
Zwar ist im langsamen Lauftempo der prozentuale Anteil der Fettverbrennung
höher, jedoch werden beim schnelleren Laufen absolut mehr Kalorien
verbrannt. Das bedeutet, dass langsames Laufen auf Dauer nicht ausreicht,
wenn das Laufen zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden soll.
Tipp: AnfängerInnen sollten zuerst im Fettstoffwechselbereich
(65-75% der maximalen Herzfrequenz) trainieren bis sie eine Stunde
langsam laufen können. Dann sollten neue Reize gesetzt werden,
indem neben längeren Läufen im langsamen Bereich auch kürzere
im schnelleren Tempo bzw. Intervallläufe gelaufen werden.
AnfängerInnen sollten beachten, dass insbesondere der Bewegungsapparat
(Muskulatur, Bänder, Sehnen, Gelenke) eine gewisse Zeit der Anpassung
benötigt. Deshalb sollten sie extrem langsam laufen (7:30 Minuten
und mehr für den Kilometer) und die Belastung nicht zu schnell
steigern, bis sie locker eine Stunde laufen können. Ein halbes
Jahr Zeit sollten Sie sich und Ihrem Körper für dieses Ziel
nehmen. Arbeiten Sie mit Ihrem Körper nicht gegen ihn!! |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das Naturerleben |
| Laufen ist
immer möglich: bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Die meisten
LäuferInnen bevorzugen eine Laufstrecke in der freien Natur.
So ist es kein Wunder, das die Natur im Wechsel der Jahreszeiten viel
intensiver erlebt wird. |
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| Positive
Auswirkungen des Laufens auf den Schlaf |
Laufen sorgt
für den nötigen Ausgleich und für die Entspannung nach
einem anstrengenden Tag. So lösen sich durch das Laufen körperliche
Verspannungen, die durch einseitige, starre Körperhaltungen bzw.
Stress entstehen. Außerdem werden Stresshormone abgebaut.
Einen erholsamen Schlaf erreicht man am ehesten durch langsames (meditatives)
Laufen. Intensive Trainingsläufe sollten spät abends vermieden
werden. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf das Körpergefühl |
| LäuferInnen
erleben mit dem Laufen, dass sie selbst aktiv für ihr körperliches
und seelisches Wohlbefinden sorgen können. Es entwickelt sich
ein intensiveres Körpergefühl. LäuferInnen haben in
der Regel ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein. Sie achten
auf ihre Ernährung, konsumieren weniger Genussmittel usw. |
| Positive
Auswirkungen des Laufens auf die Kräftigung der Lunge |
| Die Lunge
wird durch die tiefere Atmung kräftiger und besser durchblutet.
Es kann sich mehr Sauerstoff im Blut anreichern. |
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| Grenzen
und Kontraindikationen |
Bevor
Sie mit dem Laufen beginnen, sollten Sie sich einer ärztlichen
Untersuchung unterziehen, insbesondere wenn Sie über 35
Jahre und / oder Neu- und WiedereinsteigerIn sind.
Vorsicht ist z.B. geboten bei |
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nicht
eingestelltem hohen Blutdruck |
| - |
höhergradigen
Rhythmusstörungen |
| - |
Zustand
nach akutem Herzinfarkt |
| - |
einer
Erweiterung der großen Hauptschlagader (Aneurysmen) |
| - |
Herzfehler,
z.B. Herzklappenfehler |
| - |
Zustand
nach akutem Schlaganfall |
| - |
einer
unbehandelten Schilddrüsenüberfunktion |
| - |
akuten
und chronischen Infekten (Fieber, Gliederschmerzen) |
| - |
speziellen
orthopädischen Erkrankungen, z.B. akute Entzündungen,
Hüftendoprothese |
| - |
starkem
Übergewicht (BMI > 30) |
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©
FREIRAUM Insa Röhling Heidelberg
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